Verein

Das Flugsportzentrum Spitzerberg ab Oktober 2016

Ab dem 1.Oktober 2016 hat am Flugplatz Spitzerberg eine neue Zeitrechnung begonnen !

Das Ende der alten Bundessportschule 1997 und die darauffolgende Übertragung des Betriebes an den Österr. Aeroclub brachte im Vergleich zur jetzigen Situation sicher geringere Umstellungen.

Da die Verkaufsverhandlungen des bisherigen Eigentümers, der Bundessporteinrichtungs GmbH mit dem Aeroclub nach langen Verhandlungen, gebrochenen Versprechungen und sonstigen Irrungen zu keinem Erfolg führte, wurde “unser “ Spitzerberg in einem Bieterverfahren verkauft.

Als neuer Eigentümer hat, dem bekannten Luftfahrtenthusiasten Dkfm. Mateschitz zuzuordnendes Unternehmen, die Red Bull Air Race GmbH. ( kurz RBAR) den operativen Betrieb des Flugplatzes Spitzerberg übernommen.
RBAR zeichnet für den gesamten Flugbetrieb (u.A. Betriebsleiter, Hangarierung, Piste ) und die Gebäude verantwortlich.

Der neue Verein Flugsportzentrum Spitzerberg (FSZ) ist für den Betrieb einer Flugschule für Motor-, Ul- und Segelflug, sowie das Management und die Vercharterung der ehemaligen Aeroclub FSZ –Maschinen zuständig.

Diese, auf mindestens 20 Jahre vereinbarte Schulungstätigkeit war u.a. ein grundlegender Bestandteil beim Zustandekommen des Kaufvertrages zwischen dem Verkäufer und Red Bull.
Zwischen RBAR und dem FSZ wurden weitreichende Kooperations- und Sachsponsoringverträge paraphiert.

Am 30. Juli 2016 wurde in einer ersten Versammlung ein FSZ Vorstand gewählt.
Diese Kollegen versuchen nun, in manchmal nervenaufreibender Arbeit, für uns alle einen reibungslosen Übergang von der liebgewonnen Aeroclub-Mentalität zu einem selbstbestimmten, von gemeinsamer Arbeit und Verantwortung getragenen Verein zu organisieren. Das ist nicht einfach.

Wir alle wollen doch vor allem eines – Fliegen !

Nehmen wir doch die Chance wahr, gemeinsam mit den Vertretern des neuen Eigentümers “unseren” Spitzerberg neu zu gestalten, aber auch in unserem Sinn zu erhalten.

Eine von gegenseitigem Verständnis getragene Verhandlungskultur wird für beide, sowohl RBAR als auch FSZ verträgliche Ergebnisse bringen.
Aber, wie sich schon gezeigt hat, werden wir nicht alle unsere Vorstellungen “durchbringen” können.

Ich bitte euch im Namen meiner Vorstandskollegen um Verständnis und ein wenig Toleranz, aber auch um Hilfe und positive Kritik, um Anfangsschwierigkeiten bewältigen zu können!

Bedanken will ich mich bei meinem/eurem(!) Schriftführer, dem Kassier und dem neuen und dem alten Flugschulleiter die es schafften, in kürzester Zeit wieder die volle Verfügbarkeit der Flugzeuge zu gewährleisten.

Glück ab, gut Land !
Rudi Wenighofer
Obmann Flugsportzentrum Spitzerberg

Personelles

Der Vorstand:

Rudi Wenighofer Obmann
Andi Baumann Obmann Stv.
Gerhard Lehner Obmann Stv. Vertreter von RBAR
Mag. Alexander Groh Kassier
Norbert Uferbach Kassier Stv
Fritz Jelinek Schriftführer
Oliver Bruck Schriftführer Stv.

Kassenprüfer: Dr. Bernhard Puhl
Mag. Walter Holzhammer

Ehrenobmann: Wolfgang Oppelmayer

Die Verantwortlichen:

Otmar Kaufmann GF Segelflug + UL Schule
Rudi Wenighofer GF Segelflugschule Stv.
Hermann Totz GF Motorflug
Dr. Dieter Reisinger GF Motorflug Stv.
Walter Hartl Technik/Wartung
Richard Reisenberger Web Auftritt
Rudi Mathias Öffentlichkeitsarbeit

Bitte beachten: Die oben angeführten Personen sind „unser Personal” , ABER : Fr. Romana Nagl ist NICHT mehr für unsere Belange zuständig ! Sie ist ausschließlich RBAR verantwortlich ! Ebenso der neue Haustechniker Bernhard Hynek.
Auch unser langgedienter FSZ-Leiter Wolfgang Oppelmayer ist Privatier geworden – der aber sicher noch den einen oder anderen guten Rat geben kann .

Zur Mitgliedschaft beim FSZ

Alle Nutzer von Einrichtungen ( alle Flugzeuge, Schleppmaschinen, Winde), die dem FSZ zuzuordnen sind, müssen Mitglieder des FSZ werden, eine zwingende Mitgliedschaft beim Österr. Aeroclub ist nicht mehr notwendig !

  1. Ordentliche Mitglieder (Wahlrecht, einmalige Aufnahmegebühr € 30.-, Hilfe bei Organisation des FSZ, Aufnahme durch Vorstandsbeschluss)
  2. Außerordentliche Mitglieder (keine einmalige Aufnahmegebühr, kein Wahlrecht, keine Arbeitsleistung): Jahresgebühr € 50.- (Jugendliche bis 21 Jahre € 10.-)
  3. Piloten selbststartender Fluggeräte müssen nicht FSZ Mitglieder werden !